Monate: Juli 2016

Kölner Demonstration | Demokratie und Freiheit

Todesstrafe in der Türkei geplant

TS|BN 31. Juli 2016 Die Kölner Demonstration hat mit Demokratie und Freiheit zu tun. In der Domstadt wird heute für den türkischen Diktator Erdoğan demonstriert. Das ist gut, weil es möglich ist. Das Versammlungsrecht gilt hierzulande für noch ganz andere Gruppen. Hooligans, Kommunisten, Nazis, Pegida und andere Extremisten dürfen das auch. Dafür haben viele Menschen in der Geschichte ihr Blut vergossen. Anderswo auf der Welt tun sie das noch heute. Womöglich auch in der Türkei. Die Kölner Demonstration ist also das Gegenteil dessen, was Erdoğan und seine Schergen für Demokratie halten.

Erdoğan | Todesstrafe für die liberale Demokratie

Nach dem Putsch vor der Todesstrafe in der Türkei? | Montage Tom Rübenach

TS|BN 19. Juli 2016 Panzer müssen bei einem Putsch nicht rollen und die Todesstrafe muss es nicht geben. Es müssen keine Soldaten Straßen absperren und auf Unschuldige schießen. Keine Ausgangssperre ist nötig, um Medienhäuser zu überfallen und Journalisten kaltzustellen. Es braucht keine gefährlich kreisenden Hubschrauber, die Zensur durchzusetzen. Keine Kampfjets müssen sich dem Parlament nähern, um unabhängige Abgeordnete in einem Willkürakt ihrer Immunität zu berauben – nur, weil es den Herrschenden gerade gut in den Kram passt. Der angebliche Putsch lag schon lange auf der Lauer..

Eid | Slum-Begegnung vor dem Opferfest in Dhaka

Die Großmutter lädt mich zu Eid ein © Tom Rübenach

Oft war ich in Slums in den Megastädten, die ich in Asien oder Afrika besucht habe. Dort herrschen nicht allein blanke Armut; es gibt ebenso Selbstbewusstsein, Solidarität und sogar die Freude am Leben. Auch habe ich Ramadan in Asien und Afrika einige Male erlebt. Einmal, 2011, war ich einen Tag vor dessen Ende in einem Slum in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Es war Opferfest – oder Eid. Dort habe ich erlebt, was der Islam tatsächlich für die allermeisten Muslime bedeutet: Gastfreundschaft, Teilen, Herzlichkeit. Diese Erinnerung möchte ich hier teilen.

7 questions to | Hugh Salvesen

I hope that people will learn much sooner from the British experience in 2016. I hope they will recognize that the anti-EU voices raised by Brexit have lessons for the whole of Europe, and are not simply another expression of British eccentricity.

TSBN | 3. Juli 2016 Scotland wants to stay in the EU. Meanwhile, young people iall over England are playing democracy. They did not raise their voices ahead of the referendum. Nor did they participate in countable numbers in pro-EU groups. Now they are protesting in their thousands, not only in London, on- as well as offline. They did not vote by ballot but by emotion. And they immaturely thought that would be enough. Too many of them however missed the opportunity to really make a difference. Hard to imagine that the outcome of the Britisch referendum will be changed, despite all the protests now even though the referendum results are constitutionally not binding for Westminster.