Monate: Juni 2016

Brexit | Bye Britain, welcome democracy

Der Union Jack auf dem British Museum © Tom Rübenach

ToS | 24. Juni 2016 Heute morgen erreichte mich nach der Entscheidung über Britains Exit die Nachricht einer Freundin aus Bonn: Sie wünschte mir „Good mourning“. Ein bizarres Wortspiel an diesem Brexit-Morgen. Nicht nur für die Insel jenseits des Ärmelkanals ändern sich jetzt die europäischen Zeiten. Auch für Kontinentaleuropa. Das Vereinigte Königreich geht also, es verlässt Europa. Aber stimmt das eigentlich?

Weltflüchtlingstag | Das Lager der drei Träume

Enkelin und Großmutter: Flüchtlinge aus Syrien © Tom Rübenach

TS|BN 20. Juni 2016 Am Weltflüchtlingstag reisen wir nach Jordanien. Das Flüchtlingslager Zaatari dort liegt nicht weit von der syrischen Grenze entfernt. Als ich zum ersten Mal dort war, befand es sich gerade im Aufbau. Das ist jetzt dreieinhalb Jahre her. Bei einem meiner Besuche dort habe ich Flüchtlinge nach ihren Träumen gefragt. Ihre Antworten haben mich beeindruckt. Sie sind voller Poesie und Hoffnung. In meiner Geschichte aus dem September 2012 sollen sie – am heutigen Weltflüchtlingstag – noch einmal veröffentlicht werden.

Orlando | Und wo steht die AfD jetzt?

Der Regenboden trägt Trauer © Tom Rübenach

TS|BN 15. Juni 2016 Schwule zählen lassen in Thüringen? Den Islam aus Deutschland verbannen? Grenzen dicht machen? Auf Flüchtlinge schießen? Keine Schwarzen als Nachbarn? Eine Maus, die abrutscht? Die Positionen der rechtsradikalen AfD sind unklarer als es scheint. Genau das ist so gewollt. Jetzt aber muss sie Position beziehen. Nicht nur zu Orlando.

Islam | Yasir explains Ramadan to me

König Faisal Moschee in Islamabad, Pakistan © Tom Rübenach

This week the Holy Month for the Muslims begins. It is a couple of years ago that Yasir explained Ramadan in Islamabad to me. We met in a small guesthouse where I stayed at the time. He was doing the night shift. I asked him a lot, and he taught me a lot. So I learnded from him, besides other things, how to practise Ramadan, the Holy Month for the Muslims.

Rupert Neudeck | Flüchtling im Ausnahmezustand

Ruper Neudeck zum Gedenken © Tom Rübenach

TS|BN 1. Juni 2016 Viele konkrete Erinnerungen an meine Begegnungen mit Rupert Neudeck habe ich nicht mehr. Es sind eher Eindrücke, die geblieben sind. Es war nach dem Genozid in Ruanda im Frühjahr 1994, das weiß ich noch genau. Solch ein Grauen, auch aus der Ferne betrachtet, vergisst man nicht. Es gab 1.074.017 Tote, die Hälfte von ihnen waren Kinder.